European Entangled Atheisms

European Entangled Atheisms: Concepts of Unbelief and the People Shaping them from the 1860s to the 1940s

Gefördert von: Deutsche Forschungsgemeinschaft
Projektbearbeiter: Johannes Gleixner, Carolin Kosuch, Heléna Tóth

 

 

Das Ziel des Netzwerks "European Entangled Atheisms: Concepts of Unbelief and the People Shaping them from the 1860s to the 1940s" ist es, eine Verbindung zwischen der historischen Forschung zum europäischen Atheismus und dem aufstrebenden Forschungsfeld der Secular Studies herzustellen. Atheismus wird dabei sowohl in seiner konzeptuellen als auch in seiner organisatorischen Dimension als ein wesentliches Element der Pluralisierung der Religion in der Moderne verstanden. Besonders widmet sich das Netzwerk den Verflechtungen und (versuchten) Umsetzungen atheistischer Konzepte in der Praxis. Im untersuchten Zeitraum beschleunigte sich die Entwicklung sowohl organisatorisch wie auch weltanschaulich. Sie markiert den Übergang zu dezidiert atheistischen Weltanschauungen, die ihre dialektische Verbindung zur Religion zwar nicht kappen, wohl aber kontrovers thematisieren konnte. Ziel ist die Entstehung einer digitalen Edition von ins Englische übersetzten atheistischen Schlüsseltexten, die auch die oft getrennt geschriebenen Geschichten atheistischer Akteure in West- und Osteuropa als Teil einer transnationalen Entwicklung begreift und diese verdeutlicht. Das Collegium Carolinum bringt in dieses Projekt neben fachlicher Expertise auch seine digitale Infrastruktur ein. Mehr Informationen dazu auf der Website des Projekts