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Werkstattgepsräche online

Am 25.11.2020 um 12 Uhr und am 2.12.2020 um 14 Uhr


Liebe Newsletter-Leserinnen und -Leser,

 
in unserer Reihe „Werkstattgespräch" finden Ende November / Anfang Dezember zwei Veranstaltungen online statt, zu denen wir Sie herzlich einladen:

Am 25. November 2020 um 12:00 Uhr diskutiert Camilla Lopez ihre Masterarbeit „Bilder schreiben Geschichte. Das Jahr 1989 in der Re-Inszenierung tschechischer Dokumentarfotografie (1990–2019)". 
Die Studentin des Elitestudiengangs Osteuropastudien untersucht die visuelle Dimension der Erinnerung an das Jahr 1989 und fragt danach, wie Fotografien Erinnerungskulturen formen und zur Entwicklung von Narrativen beitragen können. Das Projekt ist im Feld der visual history angesiedelt – Lopez analysiert Dokumentarfotografien in genretypischen Zusammenhängen: Fotoreportage, Bildband und Ausstellung(-skatalog).

Ihre Forschung folgt der These, dass ein Kollektiv von DokumentarfotografInnen und insbesondere AusstellungsmacherInnen in der Herausbildung von Erinnerungskulturen die Rolle von GeschichtsschreiberInnen einnehmen. Ausstellungen zu Jahrestagen versteht sie als temporäre Denkmäler, die die visuelle Dimension der Erinnerung an 1989 konstituieren.

Bitte um ANMELDUNG bei judith.brehmer@collegium-carolinum.de


Am 2. Dezember 2020 um 14:00 Uhr stellt Jan Ruhkopf einen Ausschnitt aus seiner Doktorarbeit zur Geschichte des Bundesvertriebenenministeriums vor: „Vom Schaffen eines geeigneten öffentlichen Klimas. Die Gründung der ARD, die deutsche Vertriebenenfrage und die Medienpolitik des Bundesvertriebenenministeriums in den 1950er Jahren".

Die Geschichte des Bundesministeriums für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (BMVt) ist weitgehend unerforscht. Insbesondere seine Rolle für die Integration von Millionen Vertriebenen und Flüchtlingen hat bisher kaum Aufmerksamkeit gefunden. 

Dazu gehörte auch der Umgang des Ministeriums mit Hörfunk, Film und Presse. Jan Ruhkopf präsentiert das BMVt als einen medienpolitischen Akteur und beleuchtet dessen ambivalentes Verhältnis zu anderen Medienakteuren, wozu die Rundfunkanstalten der Länder genauso gehörten wie die Vertriebenenorganisationen. Aspekte der Förderung, der Kooperation und Begrenzung stehen dabei im Zentrum. 

In Kooperation mit dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde.

Bitte auch hier um ANMELDUNG bei judith.brehmer@collegium-carolinum.de

Die Zugangsdaten für die Veranstaltungen gehen Ihnen rechtzeitig zu.


Aktuelles

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Das Institut und die Bibliothek bleiben weiterhin geöffnet.Mehr...


Call for Papers: Überlebendenverbände: Erinnerungsgemeinschaften und politische Akteure im Kalten Krieg

Workshop am 19./20. April 2021 in Wien. Deadline für Bewerbungen ist der 6. Dezember 2020Mehr...


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