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Deutsche, Tschechen, Slowaken im 20. Jahrhundert. Materialien für den Geschichtsunterricht

Hier ein Blick in ein tschechisches Schulbuch

Seit ihrer Gründung im Jahre 1990 bemüht sich die Deutsch-Tschechische und Deutsch-Slowakische Historikerkommission um die Vermittlung der Geschichte dreier Völker auf gemeinsamen wie auf getrennten Pfaden. Mit dem Projekt einer kommentierten Quellensammlung zur deutsch-tschechisch-slowakischen Geschichte des 20. Jahrhunderts hat sie eine neue Zielgruppe im Visier: Die jungen Generationen, die in einem immer enger zusammenwachsenden Europa groß werden, sollen im Schulunterricht Deutschlands zwei östliche Partnerstaaten kennen und verstehen lernen. Ähnlichkeiten und Gegensätze, gemeinsame Interessen und Konflikte in der Geschichte der Deutschen, Tschechen und Slowaken sollen Schüler dafür sensibilisieren, wie die Völker sich gegenseitig wahrnehmen und auf welcher Grundlage die zwischenstaatlichen Beziehungen stehen.

Die Historikerkommission möchte mit den „Materialien für den Geschichtsunterricht“ im Gegensatz zu den bisherigen Schulbüchern und didaktischen Angeboten eine neue, mitteleuropäische Perspektive entwickeln. Auf der einen Seite soll die unterschiedliche Wirkung zentraler historischer Ereignisse auf Deutsche, Tschechen und Slowaken und ihre oft gegensätzlichen Deutungen thematisiert werden. Auf der anderen Seite steht die Ausstrahlung zunächst lokal begrenzter, von Deutschland oder Tschechien ausgehender Entwicklungen auf das restliche Europa.

Das Herausgebergremium setzt sich aus Mitgliedern der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission sowie weiteren Geschichtswissenschaftlern und -didaktikern zusammen. Die Projektkoordination findet im Sekretariat der deutschen Sektion statt. Finanziert wird das Vorhaben vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Auswärtigen Amts (AA).

 


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