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Engagement vertriebener Frauen in den Anfangsjahren der Bundesrepublik Deutschland in kirchlichen Institutionen, Vertriebenenverbänden und Politik

Betreuung: Prof. Dr. Martin Schulze Wessel
Bearbeitung: Katharina Anna Aubele

 

Gefördert

  • innerhalb des Förderprogramms „Erinnerung und Identität. Die Deutschen und ihre Nachbarn in Mittel- und Osteuropa" durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien
  • von der FAZIT-Stiftung durch ein Abschluss-Stipendium
  • vom Adalbert-Stifter-Verein durch eine einmalige Zuwendung

 

Die Untersuchung umfasst das Engagement vertriebener Frauen im kirchlichen, vertriebenenverbandlichen und politischen Bereich. Neben Eigeninitiativen und weiblichen Netzwerken werden Handlungsmöglichkeiten der Frauen von ihrer Ankunft in den westlichen Besatzungszonen bis Mitte der siebziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland rekonstruiert.


Frauen als aktive Personen nahmen ihr Leben selbst in die Hand und engagierten sich innerhalb bestehender oder neugeschaffener Strukturen für sich selbst und andere, um die vorgefundenen Lebensbedingungen zu verbessern.


Im Rahmen der Dissertation wird zum einen das Engagement vertriebener Frauen sowohl im evangelischen als auch im katholischen Bereich und innerhalb der Frauenarbeit der Vertriebenenverbände auf Bundes-, Landes- und landsmannschaftlicher Ebene untersucht. Dabei werden insbesondere die Genese der Frauengruppen in den kirchlichen sowie vertriebenenverbandlichen Bereichen dargestellt, das Spektrum ihrer Maßnahmen aufgezeigt und nach dem Grad der Zusammenarbeit von vertriebenen Frauen aus unterschiedlichen weltanschaulichen Milieus gefragt.

 

Das Engagement in der Politik wurde auf Grundlage von Biographien von Landes- und Bundespolitikerinnen mit Vertriebenenhintergrund untersucht. Dabei stehen die Beweggründe für Politisierung, Schwerpunkte politischen Handelns, aber auch der Einfluss des Vertriebenenhintergrundes auf die Handlungsweisen der Politikerinnen sowie ihr Verhältnis zu Vertriebenenorganisationen im Mittelpunkt der Analyse.

 

Internationaler Workshop

„Zwangsmigration und Frauengeschichte in Deutschland nach 1944/45“
vom 25.10.–26.10.2012 in München. 
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23. Münchner Bohemisten-Treffen, Forum für Tschechien- und Slowakeiforschung

am 1.3.2019, an der Ludwig-Maximilians-Universität München von 10:00-18:00 Uhr.Mehr...


Aktueller Hinweis zu den Öffnungszeiten der Bibliothek und des Instituts

Die Bibliothek und das Institut sind am 5.3.2019 (Faschingsdienstag) ab 13 Uhr geschlossen.


Neues Heft der Bohmia erschienen

Bohemia und Bohemia onlineMehr...


Neue Graduierungsschriften erschienen

In der Digitalen Reihe der Graduierungsschriften publiziert das Collegium Carolinum sehr gute Master-, Magister- und Diplomarbeiten, die sich dem östlichen Europa widmen.Mehr...


Call for Papers: Kindheiten in den böhmischen Ländern und der Slowakei, 19.- 21. Jahrhundert

Jahrestagung des Collegium Carolinum in Kooperation mit dem Ústav českých dějin FF UK und dem Historický ústav SAV in Fischbachau/Bayern, 7.-10. November 2019Mehr...


Jahresbericht und Neuerwerb Bibliothek

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass der Jahresbericht 2018 des Collegium Carolinum erschienen ist. Zudem möchten wir Sie zudem wieder über den Neuerwerb der Wissenschaftlichen Bibliothek informieren. Mehr...


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