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Veröffentlichungen des Collegium Carolinum, Bd. 107

Detlef Brandes

Die Sudetendeutschen im Krisenjahr 1938

 

2., unveränderte Auflage.

München 2010, XVI und 399 Seiten, gebunden

 

Ladenpreis € 39,80

 

ISBN 978-3-944396-34-7

(alt: ISBN 978-3-486-59722-6)

 

 

Der Titel ist im Buchhandel erhältlich oder kann beim Collegium Carolinum bestellt werden: post.cc[at]collegium-carolinum.de 

 

 

Bislang kaum erforscht: Die "Sudetenfrage" in den Städten und Dörfern der böhmischen und mährischen Grenzgebiete.
Detlef Brandes widmet sich im vorliegenden Band einem in der Historiographie zur „Sudetenfrage“ bisher kaum beachteten Aspekt – vor dem Hintergrund der internationalen und innertschechoslowakischen politischen Auseinandersetzungen um die Sudetendeutschen zeichnet er die Entwicklung in den Städten und Dörfern des böhmischen und mährischen Grenzgebiets sowie die Reaktionen der Bevölkerung „vor Ort“ nach. Auf der Grundlage umfangreichen Quellenmaterials werden neben dem Prozess der zunehmenden Radikalisierung der Anhänger der Sudetendeutschen Partei auch die Reaktionen der deutschen Sozialdemokraten und Kommunisten sowie der tschechischen Minderheit in den Grenzgebieten auf die Bedrohung durch den deutschen Nationalsozialismus und die „Henleinbewegung“ in den Jahren 1935 bis 1938 geschildert. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen dabei die für die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Tschechen und Deutschen in den böhmischen Ländern zentralen Ereignisse des Jahres 1938, insbesondere die Zeit zwischen dem „Anschluss“ Österreichs und dem „Münchener Abkommen“.

 

 

Rezensionen:

- Röhr, Werner, in: Das Historisch-Politische Buch 56/5 (2008) 503

 

- Šebek, Jaroslav, in: Český časopis historický 107/2 (2009) 413-416

 

- Osterloh, Jörg, in: Archiv für Sozialgeschichte 49 (2009)

  verfügbar unter: library.fes.de/fulltext/afs/htmrez/81064.htm

 

- Tönsmeyer, Tatjana, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 58/3 (2009) 420f.

 

- Anders, Freia, in: jgo.e-reviews 2011-2 (Rezensionen der Jahrbücher für Geschichte
  Osteuropas, ausschließlich online publiziert), verfügbar unter http://www.recensio.net

 

Prof.Dr.Dr.h.c. Detlef Brandes, geb. 1941, lehrt osteuropäische Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und leitet dort das Institut für Geschichte und Kultur der Deutschen im östlichen Europa. Er hat u.a. zahlreiche Untersuchungen zur europäischen Politik in der Zeit des Zweiten Weltkrieges vorgelegt (z.B. VCC 59 oder VCC 94).

 

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