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Newsletter des Collegium Carolinum 3/2019


(21.1.2019)

Vortrag und Workshop

Das Collegium Carolinum lädt herzlich zu einer Vortragsveranstaltung ein:

Michael D. Gordin (Princeton):
Einstein in Bohemia. Science and Prague before and after the Habsburgs

Mittwoch, der 30. Januar 2019, 18 Uhr, im Collegium Carolinum

Bevor Albert Einstein zum berühmtesten Naturwissenschaftler der Welt wurde, lehrte er für drei Semester an der Deutschen Universität in Prag (1911-1912). Zwar war dieser Zeitabschnitt im Vergleich zu seinem langen und ereignisreichen Leben kurz und Einstein sowie Prager Intellektuelle neigten gleichermaßen dazu, die Bedeutung des Pragaufenthalts herunterzuspielen. Dennoch zog Einsteins Prager „Intermezzo“ eine Reihe von Nachspielen nach sich. Sie reichen von der Beschäftigung mit Relativität zur Wissenschaftsphilosophie, von Kontakten zu Vertretern des Zionismus bis hin zur Entwicklung der Physik als Disziplin in der unabhängigen Tschechoslowakei. Der englischsprachige Vortrag geht diesen und anderen Folgen auf den Grund, indem er die wechselseitige Bedeutung, die Einstein und Prag füreinander hatten, untersucht.

Um eine formlose Anmeldung bis zum 25. Januar 2019 wird gebeten: martina.niedhammer[at]collegium-carolinum.de

Am folgenden Tag (31. Januar) findet ebenfalls im Collegium Carolinum ein englischsprachiger Workshop statt, der mit einem Vortrag von Michael D. Gordin beginnt: Minor Languages in Europe during the Late 19th and the 20th Century: Strategies of Copying with Marginalization. Vormittags (9.30 – 12.45 Uhr) werden zwei Texte von Michael D. Gordin und Martina Niedhammer diskutiert, die sich mit dem Russischen als Wissenschaftssprache bzw. der Schaffung einer jiddischen und einer belarussischen naturwissenschaftlichen Terminologie in den 1920er Jahren befassen. Nachmittags (14.00 – 17.00 Uhr) geben Francesca Zantedeschi (Bussolengo), Carmen Reichert (Augsburg) und Lea Schäfer (Düsseldorf) Werkstattberichte aus ihren aktuellen Forschungen zum Katalanischen, Okzitanischen und Jiddischen.

Auch hier wird aus organisatorischen Gründen um eine formlose Anmeldung bis zum 25. Januar 2019 gebeten.

Beide Veranstaltungen werden gefördert durch LMU Mentoring, Programm der Fakultät für Geschichts- und Kunstwissenschaften.

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